AusbildungCurriculum "Ausbildung in Orthomolekularer Medizin" des Forum Orthomolekulare Medizin (Stand 09/2002)Um den Einsatz patientenorientierter Konzepte in der Prävention und der Behandlung belastender Krankheiten sicherzustellen und die Qualität medizinischer Arbeit in diesen Bereichen zu gewährleisten, bedarf es einer standardisierten Ausbildung für den Therapeuten, die sich an den jeweiligen Notwendigkeiten und an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Hierzu müssen sich die Aus- und Fortbildung neu orientieren und auch vermitteln, wie die gewünschten Ziele an den Patienten vermittelt werden sollen, damit sie Spaß machen und langfristig angewandt werden! Wir wollen mit dem von uns erstellten „Curriculum Orthomolekulare Medizin“ eine entsprechende theoretische und praktische Ausbildung in Orthomolekularer Medizin vermitteln, einem Bereich der Medizin, der bis heute noch nicht in den Weiterbildungsordnungen enthalten ist, der aber auf Grund neuer Erkenntnisse sowohl in der Schulmedizin als auch in den Naturheilverfahren einen hohen Stellenwert besitzt. Die Ausbildung Orthomolekular-Medizin wird durch das FOM seit dem Jahre 2000 regelmäßig durchgeführt und schloss zunächst nach 80 Stunden mit einem Diplom ab (jetzt als A-Diplom gültig). Auf Grund unserer zunehmenden Erfahrung und des verstärkten Bedarfs an Vertiefung und Aktualisierung des Wissens haben wir diese Ausbildung erweitert. Sie ist aufgeteilt in eine Grundausbildung und Kurse für Fortgeschrittene. Die Absolventen der Ausbildung erhalten nun nach erfolgreicher Teilnahme ein A-Diplom bzw. ein B-Diplom. Ärzte können die Bezeichnung „Orthomolekulare Medizin“ auf Grund einer Änderung der ärztlichen Berufsordnung unter der Rubrik „Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“ oder „Arbeitsschwerpunkt“ auf dem Praxisschild aufführen (Anmerkung: es handelt sich dabei nicht um eine nach den Berufsordnungen grundsätzlich führungsfähige Bezeichnung für Ärzte, sondern um eine nach dem entsprechenden ärztlichen Berufsrecht einzuordnende Bezeichnung unter der Überschrift „Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“). Ziel der AusbildungErstellung eines Therapeuten-Standards für die Verwendung von Mikronährstoffen in Prävention und Therapie mit Diplom "Orthomolekulare Medizin" Dauer der AusbildungA. Grundausbildung (A-Diplom)4 Kursblöcke a 18 Stunden (72 Stunden a 45 Minuten) an 4 Wochenenden (Sa-So) mit A-Diplom. Es werden die theoretischen Grundlagen der Orthomolekular-Medizin einschließlich Physiologie und Biochemie der wichtigsten orthomolekularen Substanzen sowie ihres Einsatzes in verschiedenen Gebieten der Medizin vermittelt. Die gesamte Grundausbildung sollte möglichst innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren durchgeführt werden. B. Fortbildung für Fortgeschrittene (B-Diplom)Mindestens Teilnahme an 8 Kursblöcken a 20 Stunden (160 Stunden a 45 Minuten an 8 verlängerten Wochenenden (Fr-So) oder/und in 4 Wochen (z.B. Fr-Mi) mit B-Diplom. Inhalte der Grundausbildung (A-Diplom)
Inhalte der Fortgeschrittenen Kurse (B-Diplom)
Praktische Umsetzung der AusbildungWir führen seit 2000 in Deutschland alternierend im Süden und Norden an jeweils 4 Wochenenden pro Jahr alleine und – soweit möglich in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen - komplette Fortbildungsblöcke für die Grundausbildung zum Orthomolekular-Therapeuten (A-Diplom) nach dem Curriculum des FOM durch. Seit 2003 führen wir an verschiedenen Orten auch Kurse für das B-Diplom durch. Außerdem bieten wir - insbesondere im Hinblick auf den hohen Stellenwert von traditioneller mediterraner Kost und ihrer praktischen Umsetzung für die OM – einen Teil der Kurse für das B-Diplom im entsprechenden Umfeld z.B. in Italien am Gardasee und in anderen "mediterranen" Ländern an. SonstigesErgänzend zu der Ausbildung zum A-Diplom und B-Diplom organisieren wir für Interessierte, die auf eine Vertiefung, eine kontinuierlichen Fortbildung und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch im Bereich Orthomolekulare Medizin Wert legen, regionale Qualitätszirkel sowie Anwenderseminare (mit Falldarstellungen), bei denen sich auch die Pharmazie und Gerätehersteller mit ihren Produkten präsentieren können und Gastreferenten vorgestellt werden. |